Wie Kim und ich zusammen kamen

Als ich mich vor über 3 Jahren selbstständig gemacht habe und die Vision für Mamafitness entwickelt habe, hatte ich mir so sehr eine Partnerin gewünscht, mit der ich das zusammen machen könnte. Es hat sich nichts passendes ergeben und so habe ich mit der Zeit akzeptiert, dass ich allein bleiben würde und sah, dass das ja auch sehr gut klappt.

 

Anfang dieses Jahres haben Kim und ich uns auf einer Postnataltrainer-Weiterbildung kennengelernt und danach ein paar mal telefoniert um uns auszutauschen. Nach kurzer Zeit kam sie mit der Idee, dass wir uns zusammentun könnten. Das hat mich ehrlich gesagt anfangs nicht wirklich bewegt und ich hatte kein Interesse, da ich keinen Grund sah, warum ich das machen solle. Kim blieb glücklicherweise dran und brachte ein paar Stichhaltige Argumente, sodass ich anfing ernsthaft darüber nachzudenken. 

 

Nach sehr langer Überlegung beschloss ich, darauf einzugehen. Kim sagte, dass wir das Online-Mamafitness-Angebot gemeinsam richtig gut ausbauen könnten. Denn sowas, was wir im Kopf hatten, gibt es noch nicht: Ein virtuelles Fitnessstudio, wo Online-Live-Kurse angeboten werden, Workout Videos, wo man sich das Training selber zusammenstellen kann. Die Ideen sprudelten nur so über und wir stellten fest, dass wir, obwohl wir charakterlich sehr ähnlich sind, uns von unseren Stärken und Fähigkeiten super ergänzen.

Jetzt war nur noch ein wichtiger Punkt in der Entscheidungsfindung, dass ich schwanger war: uns zusammenzuschließen würde Defizit mehr Arbeit bedeuten. Kann ich das schaffen, wenn ich noch ein Baby bekomme? Mein Mann und ich habe echt lange hin und her überlegt. Unser Baby kann nichts dafür, dass es genau zu diesem Zeitpunkt geboren wird und es soll die Aufmerksamkeit bekommen, die einem Baby zusteht. Und ich darf auch nicht überfordert werden, weil zum einen ein größeres Unternehmen und zusätzlich ein weiteres Baby in mein Leben kommt. Also was machen? Denn meine Familie steht für mich definitiv über dem Unternehmen, wenn ich meine Prioritäten betrachte.

Hendrik brachte ein gutes Argument, er sagte: „So, wie ich dich kenne und es bisher mit den Babys bei uns immer war, wird es so sein, dass du dich am Vormittag, wenn die großen beiden in der Kita sind, vielleicht 2-3 Stunden um das Baby und ein bisschen Haushalt kümmerst und den Rest der Zeit wird dir langweilig sein und dann wirst du Serien schauen oder so. Da kannst du auch arbeiten - das erfüllt dich ohnehin mehr, als Netflix zu durchkämmen…“ - Ja, was soll ich sagen?! Er kennt mich eben sehr gut.

 

Ich habe mit Kim von Anfang an ehrlich kommuniziert und ihr gesagt, dass die Familie vorgeht und ich für nicht garantieren kann, wenn das Baby kommt. Ich gehe mal davon aus, dass es ein so entspanntes Baby wird, wie meine anderen beiden waren. Aber das weiß man ja vorher nicht. Also kann ich für das erste Jahr nach der Geburt gar nichts garantieren und dann müssen wir schauen. 

Sie ließ sich drauf ein - und ich bin unfassbar dankbar dafür!

 

Glücklicherweise kann ich sagen, dass ich tatsächlich ein super entspanntes Baby bekommen habe. Er ist sogar das entspannteste Baby von allen, was ich dachte, dass nicht möglich ist, nach unserem ersten. 

 

Also kann ich nebenher was machen und wir können dieses wundervolle Angebot für euch weiter ausbauen!

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