Mamas und Brüste - wie ist es mit deinen? Explodieren sie oder sind sie auch schon eine Etage tiefer als früher mal?

Ich wurde schwanger und meine Freundin sagte: "Erst kommen deine Brüste in den Raum und dann du..." - ja ganz zu Anfang der Schwangerschaft sah das schon toll aus! Dann kommt das Baby, der Milcheinschuss, alles tut weh, wird größer, kleiner, unproportional und nach dem abstillen sind sie eine Etage tiefer. Mit jedem weiteren Kind sinken sie dann gefühlt noch eine Etage weiter runter. 

 

Wie können wir unsere Brüste in diesen verschiedenen Phasen optimal unterstützen? Und wie können wir uns schön fühlen, wenn die einfach nicht mehr so sind, wie wir uns eigentlich wohl mit ihnen fühlen? Bei einigen sind sie ja dann viel größer, als sie es mögen. Bei anderen kleiner. Oder sie hängen einfach leer vor sich hin. Oder sie sind gefühlt irgendwie gar nicht mehr vorhanden...

 

Wir geben dir hier ein paar praktische Tipps, wie du deine Brüste gut unterstützen kannst und ein paar Erfahrungen, wie du emotional und gedanklich am besten damit umgehen kannst.

 

Rein praktisch ist ein gut sitzender Sport-BH gold wert! Er unterstützt die Brust bei starken Bewegungen und Erschütterungen. So wird das Bindegewebe nicht überstrapaziert und das Gewicht + Bewegung zieht die Brust nicht immer stark nach unten, sondern wird gut gestützt. Die Sport-BH's von Hunkemöller lieben wir - danke für die Kooperation! Wir tragen sie ohnehin so gerne und oft! 

 

Dann kann man die Brust mit gezieltem Training wunderbar unterstützen! Wenn ihr gerade den kleinen Brustmuskel trainiert, könnt ihr die Brust so wieder leicht anheben. Bei uns im Work-in Kurs ist das ein fundamentales Element. Da gibt es leider nicht so wahnsinnig viele Übungen, gerade wenn man ohne schwere Gewichte trainiert. Aber die, die wir kennen, setzen wir gezielt ein.

Die Art, wie wir uns selber sehen und lieben spielt aber wohl die größte Rolle bei dem Thema. Es gibt Stellen am Körper, die kann man verändern. Wenn du dich unwohl mit deinem Gewicht oder Bauchumfang fühlst, dann kannst du abnehmen. Wenn du unzufrieden damit bist, wie definiert dein Körper ist oder wie die Hosen sitzen oder dich unwohl in bauchfreien Tops fühlst (ja, es gibt Mütter, die würden gerne bauchfrei tragen und das sollte ok sein. Wenn das bei dir nicht der Fall ist, ist das natürlich auch völlig in Ordnung!), dann kannst du etwas daran ändern, bis du dich wohl fühlst. 

 

Es gibt aber Dinge, die wir (fast) nicht ändern können, wie Dehnungsstreifen oder eine hängende Brust bzw. eine Brust, die anders aussieht, als vor der Schwangerschaft. Da dürfen wir lernen und anzunehmen und zu lieben, so wie wir jetzt sind. Wir haben Leben zur Welt bringen dürfen und haben unseren Körper durch enorme Strapazen gejagt mit der Schwangerschaft, Geburt und Rückbildung. Sei gnädig zu seinem Körper! Er leistet so großartiges! Mache dich nicht verrückt mit Dingen, die du nicht ändern kannst. Definiere dich nicht darüber. Mein Mann sagte mal zu mir: "Sieh es als Ehrenmale! Du bist eine Mutter - trage es mit Würde!" Und ich durfte lernen, mich anzunehmen und mich wirklich zu lieben.

Hier 2 Übungen, die super für die Brust sind

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